Scheinbar gibt es keine perfekte Formel für die Liebe und bei mir läuft es wohl doch meist auf Täuschungen und Schmerz hinaus.
Ich war schon immer ein sehr emotionaler Mensch und wenn ich mich verliebe, dann entweder ganz oder gar nicht.
Das Problem daran ist, dass es wohl kein Happy End für mich geben soll und es dem Leben mehr Spaß macht, mir Steine in den Weg zu legen.
Also wo fange ich an? Im Dezember 2010 als wir noch nicht ganz 4 Monate zusammen waren, hatte ich einen Bandscheibenvorfall und mit dem ärgere ich mich seit nun 6 Monaten herum. Der Schmerz sitzt tief und zieht auch in mein linkes Bein, sitzen ist somit nur sehr schwer möglich und stehen genauso. Liegen kann ich meist auf erträgliche Art und Weise und über eine gewisse Zeit auch laufen. Doch der Schmerz ist zum alltäglichen Begleiter geworden und wahrscheinlich das, was mir am treuesten im Leben ist… Muskelrelaxanzien, Schmerzmittel, Spritzen, Infusionen und Physiotherapie helfen bisher überhaupt nicht und ich muss mich wohl oder übel mit einer OP abfinden und darauf hoffen, dass es dann damit ein Ende hat. Was hat das nun also mit der Liebe zu tun? Mir ist bewusst, dass es für meinen Freund nicht leicht ist, sondern eine große Belastung und natürlich sucht man dann die Ablenkung, aber es gibt gewisse Dinge, die selbst dann unpassend sind…
Im Moment bin ich durch das alles sehr verunsichert und das es dann immer mal zu bestimmten Situationen kommt, macht es nicht gerade besser…
Wenn es Probleme gibt, ist es da normal zu zweifeln? Ich weiß, dass ich ihn liebe und er mich doch auch…. aber warum gibt es dann immer wieder Dinge, die alles verkomplizieren?
Ein Herz ist zerbrechlich, wenn man es einem besonderen Menschen öffnet und doch hoffe ich, dass es keinen Scherbenhaufen gibt …..